Indonesien

Steyler Missionare leisten Nothilfe nach Tsunami

24.12.2018

Erneut hat ein Tsunami Teile Indonesiens getroffen und schwer verwüstet. Am zweiten Weihnachtstag 2004 waren bei einer solchen Flutwelle in 14 Ländern Südost-Asiens 230.000 Menschen gestorben. Die Bilder wecken schreckliche Erinnerungen...

Von Samstag auf Sonntag hinterließ der Tsunami in Indonesien eine einzige Welle der Zerstörung. (Foto: SVD)zoom
Von Samstag auf Sonntag hinterließ der Tsunami in Indonesien eine einzige Welle der Zerstörung. (Foto: SVD)

Nach dem Tsunami in Indonesien in der Nacht von Samstag auf Sonntag steigt die Zahl der Toten auf mindestens 373, wie die örtlichen Behörden berichteten. Den Angaben zufolge hatte ein Vulkanausbruch zwischen den Inseln Sumatra und Java indirekt die Flutwelle ausgelöst, die eine Welle der Zerstörung hinterließ. „Da der Tsunami so unerwartet kam, ist zurzeit kaum abzuschätzen, wie viele Menschen tot und verletzt sind“, berichtet der Steyler Missionar Pater Paul Rahmat aus Jakarta. 300 Kilometer sind die Steyler Missionare vom Katastrophengebiet entfernt. „Die Lage ist völlig unübersichtlich“, erzählt P. Rahmat. „Was die Menschen zunächst brauchen, sind Decken, Zelte und Generatoren.“ Zusammen mit seinem Team sucht er schnellstmöglich Hilfsmaterialien zusammen und wird am Mittwoch in Ujungkulon, der Südwestspitze der Insel Java, eintreffen, um Nothilfe zu leisten.

Mindestens 281 Menschen haben im Tsunami in Indonesien ihr Leben verloren. (Foto: SVD)zoom
Mindestens 281 Menschen haben im Tsunami in Indonesien ihr Leben verloren. (Foto: SVD)
Viele hundert Menschen sind verletzt. (Foto: SVD)zoom
Viele hundert Menschen sind verletzt. (Foto: SVD)
 
 

Melanie Pies-Kalkum

Medienredaktion
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