Deutschland

Josefskampagne zugunsten von Müllsammlern in Bhopal

13.03.2017

Die Steyler Sozialorganisation SAMMAN, die sich für bessere Lebensbedingungen von Müllsammlern im indischen Bhopal einsetzt, dient als Beispielprojekt der diesjährigen Josefsaktion der deutschen Missionsprokur der Steyler Missionare.

„Das Engagement meiner Steyler Mitbrüder für Müllmenschen in Bhopal zeigt beispielhaft: Die Armen und Ausgegrenzten dieser Erde sind uns wichtig“, sagt Pater Joseph Xavier Alangaram, der die Missionsprokur als Missionssekretär der Deutschen Provinz der Steyler Missionare leitet. „Wir stehen ihnen weltweit zur Seite, machen ihnen Mut und bestärken sie in ihrem Glauben an eine hoffnungsvolle Zukunft.“ Jede Spende, egal wie hoch, leiste einen willkommenen und wichtigen Beitrag.

Für die fast 500.000 Slumbewohner in Bhopal im Bundesstaat Madya Pradesh ist der stetig wachsende Müllberg der Millionenstadt zur Lebensgrundlage geworden. Tag für Tag suchen sie im Müll nach wiederverwertbaren Materialien, um sie weiterzuverkaufen. Eine schmutzige, gefährliche und zermürbende Arbeit. Die Steyler Sozialorganisation SAMMAN (Social Animation of Marginalized Migrants And Nomads) versucht, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern.

Die Steyler Sozialorganisation SAMMAN setzt sich unter anderem dafür ein, dass Kinder und Jugendliche vor Ort Nachhilfeunterricht bekommen. (Foto: Rebecca Frank)
Die Steyler Sozialorganisation SAMMAN setzt sich unter anderem dafür ein, dass Kinder und Jugendliche vor Ort Nachhilfeunterricht bekommen. (Foto: Rebecca Frank)

Das Projekt hilft Müllsammlern bei der Gründung von Kleinunternehmen und berät sie rechtlich, fördert Frauen, vermittelt Kindern und Jugendlichen Nachhilfe und setzt sich für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung ein. Etwa 3.000 Menschen profitieren direkt von der Hilfe des Steyler Projekts. „Um noch mehr Menschen erreichen und fortbilden zu können, wird dringend ein Mehrzweckraum benötigt“, sagt Pater James Simon SVD, der Projektleiter der Steyler Missionare vor Ort. „Damit würde ein Traum Wirklichkeit werden.“

Spenden für das Beispielprojekt und andere Initiativen für Arme und Ausgegrenzte nimmt die Missionsprokur unter dem Stichwort „Josefsaktion 2017“ auf ihrem Konto Nr. 11 009 bei der Steyler Bank (BLZ 386 215 00) entgegen. Die Spendenflyer der ersten Jahreskampagne der Prokur erreichen traditionell in der Zeit um den Josefstag am 19. März die Haushalte ihrer Freunde und Weggefährten.

Markus Frädrich

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N.N.

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