Deutschland
11. Aug 2026
42 Pilgerinnen und Pilger der Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf haben am 7. August 2026 die Steyler Mission in Sankt Augustin besucht.

Neben einem gemeinsamen Gottesdienst standen vor allem die weltweite Arbeit der Steyler Missionare und der persönliche Austausch im Mittelpunkt der Begegnung.
Der Besuch begann mit einem Gottesdienst in der Krypta der Steyler Missionare. Anschließend informierten sich die Gäste über die weltweite Arbeit der Ordensgemeinschaft und die vielfältigen Hilfsprojekte der Steyler Mission.
Pater Edwin Arockiam SVD, verantwortlich für die Missionarische Bewusstseinsbildung, und Fundraiserin Alexandra Winand berichteten von der Arbeit der Steyler Missionare in verschiedenen Ländern und gaben anhand konkreter Beispiele Einblicke in die Projekte vor Ort. Dabei ging es auch um die Frage, wie Hilfe gemeinsam mit den Menschen gestaltet werden kann und welchen Herausforderungen die Projektpartner in den jeweiligen Ländern begegnen.
Großes Interesse an „Mitleben auf Zeit“
Besonders aufmerksam verfolgte die Wallfahrtsgruppe die Vorstellung des Programms„Mitleben auf Zeit“ (MaZ). Es ermöglicht jungen Menschen, für eine begrenzte Zeit in in einem Steyler Projekt weltweit mitzuleben und sich vor Ort zu engagieren. Aus dem Gespräch entstand die Idee, auch in Marktoberdorf einen Informationstermin anzubieten und jungen Menschen das Programm persönlich vorzustellen.
Viel Raum nahm anschließend der gemeinsame Austausch ein. Die Pilgerinnen und Pilger stellten Fragen zur Umsetzung der Projekte und zur Arbeit der Steyler Missionare. Darüber hinaus wurde über die Situation von Kirche und Glauben in Deutschland sowie über Veranstaltungen und Angebote der Steyler Mission gesprochen.
Eine Begegnung, aus der etwas wachsen kann
Zum Abschluss blieb ein Gedanke besonders in Erinnerung: „Wenn wir täglich unser Bestes geben, haben wir den Samen gepflanzt.“ Passend dazu erhielten die Frauen der Wallfahrtsgruppe Samenpapier mit Blumensamen als kleine Erinnerung an ihren Besuch in Sankt Augustin. Ein schönes Zeichen für eine Begegnung, aus der auch über diesen Tag hinaus Neues wachsen kann.