"Ihre Häuser hatten Risse, aber ihre Liebe war nicht zerbrochen.“

Indonesien

19. Aug 2026

Steyler Erzbischof Paulus Budi Kleden SVD berichtet aus dem Erdbebengebiet.

Erzbischof Paulus Budi Kleden SVD. (Foto: SVD)
Erzbischof Paulus Budi Kleden SVD. (Foto: SVD)

Der Steyler Missionar und Erzbischof von Ende, Paulus Budi Kleden SVD, hat mit Vatican News über das schwere Erdbeben auf Flores und die Situation der betroffenen Menschen gesprochen. Er selbst erlebte das Beben vor Ort: Als am frühen Morgen des 15. August die Erde bebte, sei er an der Nordküste von Flores gewesen, in Roe bei Mbay. Nach dem Silberjubiläums eines Mitbruders wollte er dort eine Firmung feiern.

„Wir waren alle in Panik“, berichtet Erzbischof Kleden gegenüber Vatican News. Nach der Tsunami-Warnung seien viele Menschen sofort in höher gelegene Gebiete geflohen. Noch am selben Tag habe er sich auf den Weg zu den Betroffenen gemacht. Teilweise sei er mit dem Motorrad über beschädigte Straßen gefahren zu Familien, die am Straßenrand, in Wäldern und auf freien Flächen Schutz gesucht hatten.

Trotz der Zerstörung erlebte der Steyler Missionar eine große Solidarität unter den Menschen. Familien, deren Häuser weniger stark beschädigt waren, hättet Notunterkünfte errichtet und Lebensmittel und andere lebensnotwendige Dinge mit ihren Nachbarn geteilt: „Ihre Häuser hatten Risse, aber ihre Liebe war nicht zerbrochen.“

Quelle: Vatican News, P. Kasmir Nema SVD, 17 August 2026.

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