Aggertal-Gymnasium Engelskirchen zu Gast in der Steyler Mission

Deutschland

21. Mai 2026

Bereits zum dritten Mal besuchte die Schule die Missionsprokur.

Cláucio Domingues, Projektreferent Afrika. (Foto: SVD)
Cláucio Domingues, Projektreferent Afrika. (Foto: SVD)

Wie leben Menschen in anderen Teilen der Welt? Warum haben viele Familien keinen Zugang zu sauberem Wasser? Und was bedeutet eigentlich globale Verantwortung?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich gestern Schülerinnen und Schüler des Aggertal-Gymnasiums Engelskirchen bei ihrem Besuch der Steyler Mission in Sankt Augustin. Bereits zum dritten Mal war die Schule gemeinsam mit ihrer Lehrerin und ihrem Lehrer zu Gast auf dem Steyler Campus.

Der Besuch zeigt, wie wichtig der Steyler Mission die missionarische Bewusstseinsbildung ist: Junge Menschen für globale Zusammenhänge zu sensibilisieren, den Blick über den eigenen Alltag hinaus zu öffnen und die Werte der Steyler Missionare erfahrbar zu machen – Solidarität, Gerechtigkeit und die Verantwortung für Mensch und Schöpfung.

Gemeinsam mit Cláucio Domingues, Projektreferent Afrika der Steyler Mission, setzten sich die Jugendlichen in Gruppenarbeiten mit den Themen Wasser, Ernährung und Kinderrechte auseinander. Der Einstieg begann bewusst mit einfachen Fragen aus dem eigenen Alltag: „Habt ihr heute Morgen gefrühstückt?“ oder „Habt ihr heute geduscht?“ Schnell wurde deutlich, dass vieles, was in Deutschland selbstverständlich erscheint, für Millionen Kinder weltweit keine Selbstverständlichkeit ist.

Jeder 4. Mensch weltweit hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. (Foto: SVD)
Jeder 4. Mensch weltweit hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. (Foto: SVD)

Im weiteren Verlauf sammelten die Schülerinnen und Schüler Ideen und Fakten rund um den weltweiten Zugang zu Wasser und Nahrung. Dabei wurde unter anderem darüber gesprochen, wie viel Wasser ein Mensch in Deutschland täglich verbraucht – und wie die Situation in vielen Ländern Afrikas aussieht. Besonders spannend war auch der Austausch über sogenanntes „fiktives Wasser“: also Wasser, das nicht direkt sichtbar verbraucht wird, sondern beispielsweise für den Anbau von Baumwolle benötigt wird, aus der später Jeans hergestellt werden. So wurde deutlich, wie stark unser Alltag mit globalen Ressourcen und Lebensbedingungen anderer Menschen verbunden ist.

Anhand dieser Themen bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die weltweite Arbeit der Steyler Missionare und deren Einsatz für benachteiligte Menschen.
Im zweiten Teil des Besuchs erhielten sie eine Führung über den Steyler Campus und lernten den Orden der Steyler Missionare näher kennen.

Die Steyler Mission bedankt sich herzlich für den Besuch und das große Interesse der des Aggertal-Gymnasiums Engelskirchen.

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