Die Provinz Nong Bua Lamphu gilt in Thailand als eine der neueren Provinzen und liegt in der Isan-Region, welche für ihr trockenes Klima und den Mangel an Industrie bekannt ist. Die Mehrheit der Menschen, die in dieser Gegend leben, sind Subsistenzbauern und Tagelöhner, die auf ihr tägliches Einkommen angewiesen sind. Mit nur einer Regenzeit pro Jahr gilt Reis für viele Familien als Grundnahrungsmittel; und nur sehr wenig davon kann gewinnbringend verkauft werden.

Bruder Damien Lunders SVD und sein Team möchten das Projekt „Hilfe zur Selbsthilfe“ für die armen Familien in der Provinz Nong Nua Lamphu durchführen. Dieses Projekt ermöglicht den betroffenen Familien mit einer Unterstützung für den Anfang z.B. mit Saatgut, Fischen, Schweinen, Rindern usw. Schritt für Schritt den Teufelskreis der Armut durchbrechen zu können. Ziel ist es: die Menschen dazu befähigen, ihre Lebenssituation aus eigener Kraft zu verbessern.
Diese Familien werden für den Neuanfang eine bestimmte Summe Geld für einen bestimmten Zeit-raum erhalten, welche sie für die Vorhaben verwenden dürfen. Dieses Geld wird ohne Zinsen zu-rückgezahlt, um wiederum anderen Familien weiterzuhelfen.