Ungarn

Fest der unschuldigen Kinder

28.12.2021

Kinderarbeit, Diskriminierung, Gewalt – überall auf der Welt leiden Kinder heute noch. Die Steyler Missionare setzen sich für ihre Rechte ein.

Foto: SVD
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Heute ist das Fest der unschuldigen Kinder. Es geht auf einen Bericht des Matthäusevangeliums zurück, in dem König Herodes die Ermordung von allen Jungen bis zum Alter von zwei Jahren veranlasste – aus Angst, seinen Thron an Jesus Christus zu verlieren.
Überall auf der Welt leiden Kinder auch heute noch unter Hunger, Gewalt, Armut, Diskriminierung und Sklaverei. Viele werden sogar vor oder nach ihrer Geburt getötet. Die Steyler Missionare setzen sich in ihren Einsatzgebieten für die Rechte von Kindern ein und ermöglichen ihnen eine Zukunftsperspektive.

Wie zum Beispiel in der ungarischen Gemeinde Köröm. Sie liegt 185 km von der Hauptstadt Budapest entfernt. Die dort lebenden Roma-Familien zählen zu den größten ethnischen Minderheiten des Landes. Aufgrund dessen haben sie Schwierigkeiten, Zugang zu Bildung und zur Arbeitswelt zu bekommen. Die Arbeitslosenquote ist dementsprechend hoch und den Kindern und Jugendlichen fehlt es an Zukunftsperspektiven. Deswegen kommt es häufig zu Armut, Alkohol- und Drogenkonsum, Kriminalität und Prostitution.


Um zu verhindern, dass die Jugendlichen keine Ausbildung bekommen, schlecht bezahlte Jobs haben oder sogar arbeitslos zu werden, bieten die Steyler Missionare ein breites Angebot an Bildungskursen für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene an. Ziel ist es, ihnen Werte und Fähigkeiten zu vermitteln, die ihre Lebensbedingungen verbessern. Seit 2011 arbeiten die Steyler Missionare in Ungarn daran, vor allem für die Kinder und Jugendlichen schon früh Angebote zu schaffen, die zugleich ihre kulturelle Identität und die damit verbundenen Traditionen aufgreifen.

Foto: SVD
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Melanie Pies-Kalkum

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