Deutschland

Zauberpater erhält Ehrenurkunde

12.06.2019

60 Jahre lang hat sich Pater Hermann Bickel SVD mit seiner Zauberkunst für die Projekte der Steyler Mission eingesetzt.

Steyler Mission, Steyler Bank und stadtgottes-Redaktion überreichen Pater Hermann Bickel SVD eine Ehrenurkunde. (Foto: SVD)zoom
Steyler Mission, Steyler Bank und stadtgottes-Redaktion überreichen Pater Hermann Bickel SVD eine Ehrenurkunde. (Foto: SVD)

Nach mehr als einem halben Jahrhundert Zauberkunst verabschiedet sich der vielen unter dem Namen „Zauberpater“ bekannte Pater Hermann Bickel SVD in diesem Jahr von der Bühne. Bei seinem Abschiedsbesuch in der Missionsprokur hat er am Mittwochvormittag eine Ehrenurkunde erhalten. Die Mitarbeiter von Steyler Mission, Steyler Bank und stadtgottes-Redaktion durften sich dabei noch einmal an einer seiner Zaubershows erfreuen.


Missionssekretär Pater Joseph Xavier Alangaram SVD, Pater Hermann Bickel SVD ("Zauberpater") und Geschäftsführer Michael Schlusemann (v.l.n.r.) (Foto: SVD)zoom
Missionssekretär Pater Joseph Xavier Alangaram SVD, Pater Hermann Bickel SVD ("Zauberpater") und Geschäftsführer Michael Schlusemann (v.l.n.r.) (Foto: SVD)

Als zaubernder Ordensmann kann der 81-jährige auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Der Steyler Missionar hat in Spitzen-Zeiten über 100 Auftritte jährlich absolviert, bei denen stets Spenden gesammelt wurden. Diese kamen zahlreichen Hilfsprojekten der Steyler Missionare weltweit zugute. „Die Spendengelder, mit denen wir dank Pater Bickel vielen Menschen dieser Welt helfen konnten, gehen in Millionenhöhe“, so Missionssekretär Pater Joseph Xavier Alangaram SVD.
„Für seinen unermüdlichen Dienst und seine Unterstützung der Hilfsprojekte in dieser langen Zeit möchten wir ihm heute von Herzen danken.“

Der Zauberpater bei seiner Arbeit. (Foto: SVD)zoom
Der Zauberpater bei seiner Arbeit. (Foto: SVD)

Hintergrund:
Pater Hermann Bickel wurde 1938 in Rheine (Münsterland) geboren und besuchte dort das Gymnasium St. Arnold der Steyler Missionare. Nach seinem Studium kam er 1977 als Lehrer für Religion und Pädagogik zurück nach St. Arnold und blieb dort bis 2008. Zunächst als Studiendirektor und nach seiner Pensionierung als Schulseelsorger. Das Zaubern erlernte er in jungen Jahren während einer längeren Erkrankung. In schlaflosen Nächten verschlang er Zauberbücher und lernte viele Tricks. 1965, noch vor der Priesterweihe, wurde er in den „Magischen Zirkel Deutschland“ aufgenommen. 2019 hat er für „seinen langjährigen, unermüdlichen Einsatz für die Zauberkunst in der Öffentlichkeit“ die Goldene Ehren-Medaille des Vereins verliehen bekommen.

 

Melanie Pies-Kalkum

Medienredaktion
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