Ungarn - Sozialprojekte für Roma

13.09.2021

Roma-Kindern gelingt mithilfe der Steyler Sozialprojekte der Weg aus Armut, Not und Kriminalität.

Situation vor Ort

In Ungarn zählen die Roma zu den größten ethnischen Minderheiten. Etwa eine Million von ihnen lebt in Armut, an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Bildungsangebote erreichen sie oft nicht, dementsprechend hoch ist die Zahl der Arbeitslosen. Weil ihnen eine Zukunftsperspektive fehlt, ist das Risiko für die jungen Menschen groß, in Kriminalität, Drogenkonsum und Prostitution abzugleiten.

Unser Projekt

Es waren die inneren Nöte eines Kindes, die Pater Albert Ngamba Mungwala SVD veranlasste, sich in der Gemeinde Köröm für Roma- Familien einzusetzen. „Der Junge fragte mich: ‘Will Gott mich strafen, weil ich Roma bin? Denn wir sind arm und die anderen schauen auf uns herab’. Das hat mich tief bewegt.“ 

Pater Albert will diese Situation mit speziellen, ganzheitlichen Programmen ändern, ohne dabei die kulturelle Identität und Traditionen der Roma zu ignorieren. Neben Tanz, Theater, Musik oder Malen bietet er Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung an, die helfen, Probleme im Miteinander zu erkennen und zu lösen. Zusätzlich werden die Kinder und Jugendlichen in gemeinsamen Gesprächen über die Gefahren von Alkohol und Drogen aufgeklärt. Um den Dialog zwischen den Generationen zu fördern, entwickelte Pater Albert auch für die Eltern spezielle Gesprächsangebote. So lernen sie, ihre Kinder besser zu unterstützen.

Musicalaufführung mit Jugendlichen aus dem Roma-Projekt

Ihre Mithilfe

  • Mit 40 Euro kann ein Kind einen Monat lang an Kursen teilnehmen, in denen ihm Alternativen zum Leben auf der Straße aufgezeigt werden.
  • 88 Euro ermöglichen es einer Familie ein Jahr lang an Aktivitäten teilzunehmen, die ihre kulturelle und ethnische Tradition fördern.
 
 

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