Deutschland - Flutkatastrophe in Deutschland

23.08.2021

Nothilfe für unsere Region

„Was kann ich bloß tun?“

Wir alle haben das Gefühl, irgendwie helfen zu müssen. Die Katastrophe vor der Haustüre zu haben, ist eine neue Dimension, die wir so nicht kennen. Alles, was man tut, scheint angesichts des Ausmaßes winzig. Es scheint nicht zu reichen, Kleidung und Geld zu spenden. Fahren wir hin und räumen mit auf? Was kann und soll ich bloß tun?

Es ist ein wichtiger und zugleich trostreicher Gedanke: Keiner von uns muss alles tun. Niemand muss alles können. Jeder hat seinen Bereich, indem er wirken kann und jeder ist dazu aufgerufen, diesen Bereich zu nutzen. Nicht jeder muss vor Ort sein, nicht jeder kann anpacken, nicht jeder kann spenden. Wenn wir überlegen, wo unsere Stärken liegen, dann finden wir auch einen Weg, zu helfen – und sei diese Hilfe noch so winzig. Gemeinsam gelingt dann der Wiederaufbau und ein neues Leben.

Wir erinnern an ein Lied, was uns in diesen Tagen Kraft geben kann:

Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern,
können nur zusammen das Leben bestehn.
Gottes Segen soll sie begleiten,
wenn sie ihre Wege gehn.

Für uns steht die sofortige, aber auch nachhaltige Hilfe im Vordergrund. Aus diesem Grunde möchten wir auch in Wochen und Monaten noch für die betroffenen Regionen da sein und Hilfe zur Verfügung stellen.

Wo ist hier Gott?

Ohnmächtig fühlen wir uns in dieser Situation. Ohne Worte scheinen uns die Bilder in diesen Tagen zu lassen. Wir sehen die Bilder nicht nur in den Medien. Nein, diesmal ist es anders: Viele von uns kennen die Orte, haben Menschen, ihre Häuser und Ihre Heimat verloren. Das Hochwasser in Mitteleuropa, vor allem in Westdeutschland, ist eine Katastrophe. Wie kann Gott so etwas zulassen, fragen wir uns.

Doch wir sehen auch, was hilft und was Menschen verbindet. Wir kehren zum Wesentlichen zurück: Der Nachbar, der Brötchen verteilt; die Freunde, die beim Aufräumen helfen; Die Menschen des Umlands, die Kleidung, Handtücher und Bettwäsche sammeln. Hier sehen wir Solidarität, Trost und Nächstenliebe, hier sehen wir auch Gott. Er hat uns nicht verlassen, sondern ist mitten unter uns. Wir verstehen nicht sein Werk, aber wir vertrauen auf Ihn. Und so gilt für uns alle mehr denn je: „Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark!“ (1 Kor 16,13)

So helfen Sie mit Ihrer Spende

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich finanziell mit zu engagieren….

  • … indem wir den Menschen aus unserem Nothilfefonds Soforthilfen unkompliziert und schnell bereit stellen.
  • … indem wichtige Aufbau- und Hilfeleistungen unterstützt und finanziert werden.
  • …. indem wir den Gemeinden und Kommunen Mittel zum Aufbau der Grundversorgung und zur Instandsetzung zukommen lassen.
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