Mexiko

Steyler sitzen wegen Überflutung fest

01.02.2018

In der Ortschaft Salto de Agua im Süden Mexikos stehen die Wassermassen, berichtet der Steyler Missionar Bruder Joachim Mnich SVD.

Salto de Agua im Süden Mexikos ist überflutet. (Foto: SVD)
Salto de Agua im Süden Mexikos ist überflutet. (Foto: SVD)

Der Regen, der eigentlich im Oktober und November hätte kommen sollen, höre nun seit Wochen nicht auf, erzählt der Steyler Missionar Bruder Joachim Mnich. “Dazu kommt, dass seit Dienstagabend das Wasser der umliegenden Flüsse über die Ufer tritt und sogar auch das Wasser der bekannten Wasserfälle ‘Cascadas de Agua Azul’ über die Berghänge zu uns ins Tal strömt”, so Mnich. “Zurzeit können wir die Pfarrei nicht verlassen, da durch das Wasser alle Zugangsstraßen zum Zentrum des Dorfes abgeschnitten sind. Auch die Maisfelder und Weiden für die Tiere, die zu unserer Pfarrei gehören, sind überflutet.”

Neben den pastoralen und seelsorglichen Arbeiten, sind Br. Mnich und sein Team aktuell vor allem auch in der Migrationsarbeit aktiv. Aber auch diese Arbeit steht wegen der Überschwemmungen still.
Tausende Menschen in Lateinamerika verlassen ihre Heimatländer auf der Suche nach einem besseren Leben. Auf ihrem Weg in die USA stranden viele von ihnen in Salto de Agua. Dort errichten die Steyler Missionare eine Herberge, die “casa de migrantes”. “Das Haus ist zum Glück verschont geblieben von den Wassermassen, da es sich in einer höheren Lage befindet. Doch wir können zurzeit daran natürlich nicht weiterarbeiten”, berichtet Br. Mnich. Dabei sei gerade in diesem Monat die Zahl der Flüchtlinge wieder enorm gestiegen.

Die Zugangsstraßen zum Zentrum des Dorfes sind abgeschnitten. (Foto: SVD)
Die Zugangsstraßen zum Zentrum des Dorfes sind abgeschnitten. (Foto: SVD)
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Melanie Pies-Kalkum

Medienredaktion
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