Deutschland

„Der Herr ernannte noch 13 andere (Missionare auf Zeit) und sandte sie.“

31.07.2017

Hinzu kamen noch hundert Weitere: Familienangehörige, Freunde, rückgekehrte Missionare auf Zeit (MaZ), Steyler Missionarinnen und Missionare. Der Aussendungsgottesdienst der MaZ und die sich anschließende Feier bleiben ein unvergessliches Erlebnis für alle.

Missionare auf Zeit 2017/18. (Foto: Heinz Helf SVD)
Missionare auf Zeit 2017/18. (Foto: Heinz Helf SVD)

Fast ein Jahr intensiver Vorbereitung auf einen Freiwilligendienst als Missionar/in auf Zeit im Ausland fand seinen Höhepunkt mit dem Aussendungsgottesdienst am 30. Juli 2017 im niederländischen Steyl. Das vorausgegangene zweiwöchige Ausreiseseminar bildete den letzten Block der Vorbereitungsphase. Noch einmal wurden wichtige Themen im Blick auf das „Mitleben, Mitbeten und Mitarbeiten“, so das Motto des MaZ Programmes, besprochen. Neben vielen inhaltlichen, praktischen und kreativen Elementen, standen auch zwei Schweigetage auf dem Programm. Ohne Handy, in der Stille dem auf die Spur zu kommen, der beruft und der sendet, das war für die Teilnehmenden eine besondere Erfahrung.

Aussendungsgottesdienst mit P. Joseph Xavier Alangaram SVD (Foto: Heinz Helf SVD)
Aussendungsgottesdienst mit P. Joseph Xavier Alangaram SVD (Foto: Heinz Helf SVD)

Im Aussendungsgottesdienst, den der Missionssekretär P. Joseph Xavier Alangaram SVD zelebrierte, wurde die ganze Welt in den Blick genommen. So wurde aus verschiedenen Teilen eine Weltkarte zusammengefügt auf der einzelne Länder rot gemalt waren. Genau das sind die Einsatzländer des MaZ Jahrgangs 2017/18: Ghana, Tansania, Kenia, Taiwan, Thailand, Indien, Argentinien, Bolivien und Paraguay. In den persönlichen Sendungsgebeten der MaZ wurde deutlich, dass sie das, was an Neuem in einer unbekannten Kultur auf sie zukommt, nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie nehmen sich vor, ein Jahr mit Jungen und Alten, Armen und Reichen und mit Gesunden und Kranken zu verbringen und sich berühren zu lassen von den Geschichten der Menschen und ihrer Lebenswirklichkeit. Im Alltag wollen sie mit den Menschen Freuden und Sorgen teilen. 

Selbst gestaltete Missionskreuze (Foto: Heinz Helf SVD)
Selbst gestaltete Missionskreuze (Foto: Heinz Helf SVD)

Die selbst gestalten Missionskreuze weisen darauf hin, dass sie diesen Weg mit Gott gehen wollen. Möge Gott die Aufbrüche der Missionare auf Zeit segnen und mögen sie stets behütet ihren Weg gehen, Gott entgegen, in dem Land, in dem sie als Missionare auf Zeit mitleben, mitbeten und mitarbeiten werden.

Br. Bernd Ruffing SVD
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Melanie Pies

Medienredaktion
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