Gedanken zum Weihnachtsfest 2011

Es ist Weihnachten; wir hören die ergreifende Erzählung von dem Kind in der Krippe und singen die alten vertrauten Lieder - wie in jedem Jahr. Und es besteht die Gefahr, dass alles – wie in jedem Jahr – in einer Woche wieder vorbei ist. Weihnachten ist dann fast wie vergessen.

Muss das so sein? Könnte es diesmal nicht anders ablaufen? Könnte in diesem Jahr von Weihnachten nicht etwas in unserem Leben ankommen? Könnte nicht Christus selbst bei uns ankommen und unser Leben verwandeln? Wir sind immer in Gefahr, ihn dort zu suchen, wo er nicht ist, im Großen und Spektakulären. Dabei ist es ganz einfach: Gott ist auch in jedem guten Wort, das wir einem schenken; in jedem Gruß, mit dem wir Segen und Glück wünschen. Öffnen wir uns ihm, damit er in uns geboren wird, dass Gnade und Friede unser Herz erfülle.

Helmut Thometzki SVD

 
 

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