Gedanken zu Mariä Lichtmess

Vierzig Tage nach Christi Geburt, am 2. Februar, feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn im Tempel. Auch wenn Krippen und Weihnachtsbäume schon längst abgeräumt sind: Es bleibt doch das Kind, der Mensch gewordene Gottessohn, der geboren ist, um immer bei uns zu bleiben. Er ist „das Licht zur Erleuchtung der Heiden“. Dieser Jesus soll auch mir Licht, Leben, Hoffnung und Zukunft sein.
Vielen ist dieses Fest vertraut unter dem Namen „Mariä Lichtmess“. Denn heute werden in den Kirchen die Kerzen geweiht und angezündet. Aber Kerzen allein tun es nicht. Wir selber sollen Feuer und Flamme für Gott sein.
Am Fest Mariä Lichtmess 1945 wurde Pater Alfred Delp von NS-Schergen hingerichtet. Er hat einmal gesagt: „Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Licht in unser Leben und in unsere Welt käme, dann hat unser Leben einen Sinn gehabt“. Sollten diese Worte nicht wie ein Programm für uns sein, nicht nur am Feste Mariä Lichtmess sondern unser ganzes Leben lang?

Pater Helmut Thometzki SVD

 
 

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