Togo - Medikamente für die Krankenstation

07.05.2013

Die Krankenstation im Dorf Hanyigba Duga entspricht in keiner Weise den allgemeinen Anforderungen: Sie hat weder fließendes Wasser noch irgendeine andere sanitäre Einrichtung - und keinerlei Medikamente. Der Steyler Missionar Pater Marian Schwark möchte das gerne ändern.

Situation vor Ort

Die Bevölkerung Togos setzt sich aus mehr als 40 ethnischen Gruppen zusammen. Die ethnische Vielfalt bedingt, dass in Togo etwa 40 verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen werden. Neben der offiziellen Landessprache Französisch gelten Ewé und Kabyè als Hauptumgangssprachen, die rund 80 Prozent der Bevölkerung beherrschen. Rund 30 Prozent der Bevölkerung gehören dem christlichen Glauben an. Im Südwesten Togos innerhalb der Diözese Kpalimé liegt die Ortschaft Hanyigba Duga. Hanyigba Duga liegt in unwegsamem Gebiet auf einem Berg, 700 Meter hoch. Die einzige Verbindungsstraße dorthin besteht aus einer unwegsamen Piste, die nur mit einem geländetauglichen Fahrzeug befahren werden kann. Die Bevölkerung lebt ausschließlich von der Landwirtschaft. Mais, Maniok, Erdnüsse, Kaffee werden für den Eigenbedarf der Familien angebaut.

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Unser Projekt

Das 1999 gebaute Gesundheitszentrum hatte zunächst sehr begrenzte Aufgaben. Sie bestanden darin, Verwundete zu versorgen, die sich bei den Arbeiten auf dem Gebiet von „Agbleha“ verletzt hatten. Die momentane Gesundheitseinrichtung in Hanyigba Duga entspricht in keiner Weise den allgemeinen Anforderungen an eine solche Einrichtung: Sie hat weder fließendes Wasser noch irgendeine andere sanitäre Einrichtung. Es gibt gerade mal vier Räume ohne Elektrizität und Fenster mit Holzläden (ohne Glas), die man während des Tages offen lassen muss, um Licht herein zu lassen. Am Abend sind diese Räume voller Moskitos. Die Einrichtung insgesamt ist äußerst notdürftig: Es gibt nur eine alte Matratze für Kranke, sowie einen Tisch mit einer Plastikdecke für Entbindungen. Die Apotheke hat nichts außer einigen Tabletten Aspirin, Paracetamol und Verbandzeug als erste Hilfe für Kranke, die dorthin kommen.

Pater Marian Schwark SVD möchte die Krankenstation gerne mit einem Grundbestand an dringend notwendigen Medikamenten ausstatten, wie sie im normalen Alltag am meisten benötigt werden. Dazu hat er die Möglichkeit genutzt, sich von Action medeor in Deutschland eine entsprechende Zusammenstellung nach Togo schicken zu lassen.

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Ihre Mithilfe

Das Grundsortiment an Medikamenten für die Gesundheitseinrichtung beläuft sich laut aktueller Preisliste von Action medeor auf 2.930 Euro.

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