17.10.2011
Viele Kinder auf den Philippinen leiden an Lippen- und Gaumenspalten. Pater German Mehler SVD hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihnen durch eine medizinische Behandlung/Operation zu helfen. Für die Fahrtkosten zur OP in Manila sucht er finanzielle Unterstützer.
In der philippinischen Provinz Romblon, die sich aus mehreren Inseln zusammensetzt, leben rund 280.000 Einwohner. Sie ist Sitz des Bischofs Arturo Bastes. Pater German Mehler ist zur Zeit Pfarrer auf der Insel Maestre de Campo.
Hier leben etwa 5.000 Menschen, verteilt über die Stadt Concepcion und neun weitere Dörfer. Die Insel hat lediglich einen Durchmesser von 10 Kilometer und liegt etwa 30 Kilometer östlich der philippinischen Insel Mindoro.
Da der Boden felsig ist, kann Landwirtschaft nur eingeschränkt betrieben werden. Angebaut werden Kokosnüsse, deren Marktpreis erheblich gesunken ist. Die Familien mit durchschnittlich fünf bis sechs Kindern leben in der Hauptsache vom Fischfang. Die geringen Erträge aus der Fischerei decken kaum den benötigten Eigenbedarf der Familien.
Bereits bei seiner Ankunft auf den Philippinen fiel Pater Mehler auf, dass eine Vielzahl von Menschen - unter ihnen besonders viele Kinder - an Lippen- und Gaumenspalten leiden. Dem Phänomen hatte sich bislang medizinisch so gut wie niemand gewidmet, zumal es den bedürftigen Familien an den finanziellen Mitteln für chirugische Behandlungen fehlte.
Pater Mehler machte es sich zur Aufgabe, einen Weg zu finden, um den betroffenen Kindern und Erwachsenen durch eine medizinische Behandlung/Operation zu helfen. Da diese Operationen von guten Chirugen durchgeführt werden müssen, musste Pater Mehler bis nach Manila fahren, um mit entsprechenden Ärzten Kontakt aufzunehmen. Seither konnten Tausende von Kindern operiert werden.
Pater Mehler konnte in Manila einen Chirugen finden, der einmal im Monat kostenlose Operationen für etwa zwanzig Kinder und Erwachsene durchführt. Die meisten von ihnen können bereits eine Woche nach dem Eingriff schon wieder in die Dörfer zu ihren Familien zurückkehren.
Kosten fallen allerdings für die Vorbereitung auf die Operation (die meisten Kinder müssen vor dem Eingriff Vitaminpräparate zu sich nehmen, weil sie an Unterernährung leiden), den Weg nach Manila und den kurzen Krankenhausaufenthalt der Patienten an.
Es handelt sich dabei um etwa 150 Euro pro Kind.
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