Indien - Brunnen für Orissa

19.03.2012

Im indischen Bundesstaat Orissa versuchen wir, die Lebenssituation der Bhils zu verbessern, die dort die Bevölkerungsmehrheit bilden. Vor allem helfen wir ihnen, neue Brunnen zu bauen, damit sie sich ausreichend mit frischem Wasser versorgen können.

Situation vor Ort

Der indische Bundesstaat Orissa gehört zu den ärmsten Regionen Indiens. 48 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, extreme Trockenheit und große Überflutungen tragen regelmäßig zu Missernten und Hungersnöten bei.

Die Pfarrgemeinde Bhodra liegt 28 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Die Menschen leben hier in großer Armut. Meist sind es landlose Bauern, Gelegenheitsarbeiter, kleine Farmer wie auch vereinzelt Weber. Kinderarbeit ist weit verbreitet, die Analphabetenrate beträgt fast 40 Prozent.

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Unser Projekt

Infolge der Klimaerwärmung hat sich die Niederschlagsmenge vor allem im Januar so reduziert, dass die Brunnen fast komplett ausgetrocknet sind. Es gibt in der Umgebung zwar Wasserlöcher, diese sind jedoch verunreinigt und führen vor allem bei den Kindern oft zu schwierigen Durchfallerkrankungen. Sauberes Wasser muss von weit her in Behältern herangeschafft werden.

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Ihre Mithilfe

In etwa 100 Metern Tiefe gibt es an vielen Stellen Wasserquellen von guter Trinkwasserqualität. Mit Hilfe eines Bohrgerätes können Brunnen gebohrt und befestigt werden, anhand von elektrischen Pumpen wird das Wasser an die Oberfläche befördert und durch Rohrleitungen zu den einzelnen zentralen Zapfstellen geleitet. So ist auch in extremen Trockenzeiten immer gutes Trinkwasser vorhanden.

Die Kosten für eine Bohrung, die Befestigung des Bohrschachtes, die Verlegung von Rohrleitungen und das Anbringen einer Brunnenanlage belaufen sich auf 800 bis 1.000 Euro.

 
 

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