Paraguay - Bau eines Schwesternhauses

03.11.2011

Seit 1969 arbeitet Pater Winfried Moschner als Steyler Missionar in Paraguay innerhalb der Pfarrseelsorge. Aktuell hilft er brasilianischen Schwestern der Kongregation „Franciscanas Catequistas do Rio do Sul“ beim Aufbau eines Hauses. Die Schwestern bilden vor allem Laien aus.

Situation vor Ort

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Seit 1969 arbeitet Pater Winfried Moschner als Steyler Missionar in Paraguay innerhalb der Pfarrseelsorge. Im Jahre 2007 hat er in der Diözese Encarnación die seelsorgliche Betreuung der Pfarrei San Jose Obrero in Capitan Miranda übernommen. Diese Pfarrgemeinde liegt rund 13 km von Encarnación, der Metropole im Süden Paraguays, entfernt. Unter den 9.000 Einwohnern von Capitan Miranda finden sich viele Nachfahren europäischer, asiatischer und neuseeländischer Abstammung, es herrscht ein buntes Völkergemisch.
Die meisten Menschen arbeiten in der Landwirtschaft, andere leben von Kleinhandwerk und Handel mit den Nachbarländern. Zur Pfarrei San Jose Obrero, die in den 1970er Jahren von der SVD errichtet wurde, gehören ca. 7.500 Gläubige. Zur Gemeinde gehören zwölf Außenstationen, in denen zumeist schon kleinere Kapellen existieren. Obschon sich über 80 Prozent der Familien als katholisch bezeichnen, ist das religiöse Wissen in vielen Familien gering.

Unser Projekt

Aufgrund der verstreuten Siedlungsweise bedarf es in der Seelsorge der Mithilfe von Ordensschwestern. So sind wir glücklich, dass wir auf Fürsprache unseres Bischofs zwei Schwestern und eine Schwesternanwärterin gefunden haben, die bereits damit begonnen haben, in unserer Pfarrgemeinde in der Seelsorge und Sozialarbeit mitzuarbeiten. Es handelt sich um brasilianische Schwestern der Kongregation „Franciscanas Catequistas do Rio do Sul“. Die Schwestern werden in unserer Pfarrei, aber auch in den Nachbargemeinden und anderen Teilen des Bistums Encarnacion (546.000 Einwohner; 441.000 Katholiken) wichtige Aufgaben im Rahmen der Pastoral- und Seelsorgearbeit übernehmen. Ihr Einsatz widmet sich insbesondere der Ausbildung der Laien in Kirche und Gesellschaft.

Da die jetzige Unterbringung der Schwestern in einem Behelfsraum ein absolutes Provisorium darstellt und keine anderen Alternativen in der Pfarrei zur Verfügung stehen, ist die Schaffung eines separaten Schwesternhauses dringend notwendig. Das Schwesternhaus soll in der Nähe einer Kapelle, etwa zwei Kilometer von der Pfarrkirche entfernt, aufgebaut werden.

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Ihre Mithilfe

Von der Erzdiözese Köln und Adveniat wurden am 20.12.2010 und am 27.01.2011 jeweils 15.000 Euro Beihilfe bewilligt, womit ein Schwesternhaus fertiggestellt werden könnte, das zwei Schwestern und einer Schwesternanwärterin Platz bietet. 

Weil die Kongregation gerne mehr Verantwortung für die Bewältigung der wichtigen Anliegen übernehmen und die Pastoralarbeit in unserer Pfarrei mit drei Schwestern und drei Schwesternanwärterinnen anstelle der ursprünglich hierfür vorgesehenen zwei Schwestern und einer Schwesternanwärterin unterstützen möchte, benötigen wir weitere 10.000 Euro Finanzmittel, um das Schwesternhaus in größerer Form vollenden zu können.

 
 

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